Kirchdorfer erweitert Rahmenverträge mit ÖBB

Als Anbieter qualitativ hochwertiger Fertigteilprodukte für die Bahn, wie Fahrleitungsmasten, Bahnsteigkanten, Weichen- und Streckenschwellen, Kabeltröge sowie Gleistragplatten zählt die Kirchdorfer Gruppe seit Jahrzehnten zu den verlässlichsten Lieferanten der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) – neuerdings auch mit Lärmschutzeinrichtungen.

Seit Herbst 2019 verfügt die MABA Fertigteilindustrie GmbH auch im Bereich Lärmschutz über einen entsprechenden Rahmenvertrag mit den Österreichischen Bundesbahnen. Bei mehreren Bahnhof- Ausbauprojekten in Niederösterreich, Oberösterreich und Kärnten setzen die ÖBB- Verantwortlichen auf die Holzbeton-Technologie der Kirchdorfer Gruppe.

Vorzeigeprojekt beim neuen Bahnhof in Münchendorf

Mit Gesamtinvestitionen von rund einer halben Milliarde Euro wird die Pottendorfer Linie von Wien- Meidling bis nach Wiener Neustadt derzeit zweigleisig ausgebaut. Für einen Teilabschnitt von 13 km rund um den neugebauten Bahnhof Münchendorf verlassen sich die ÖBB auf Lärmschutzwände aus dem nahegelegenen MABA-Stammwerk in Wöllersdorf. Daher war es naheliegend, dass ein Großteil der ca. 12.500 m2 umfassenden Lärmschutzelemente per Bahn angeliefert wurde – eine logistische Herausforderung, die nur durch die gute und enge Zusammenarbeit mit der zuständigen ÖBB- Baumanagerin Yolanda Usart-Sanchez möglich war: „Drei Jahre Planung sind bei einem so komplexen Bauprojekt wie dem Bahnhof Münchendorf nötig, damit alle Arbeiten reibungslos ablaufen können. Mit perfekter Termintreue und überzeugender Qualität hat auch die MABA entscheidend zum Gelingen beigetragen.”

Ästhetische Herausforderung in Wernstein am Inn

Zwischen Schärding und Passau gelegen, ist die Gemeinde Wernstein seit langem durch die mitten durch den Ort führende Bahnstrecke zweigeteilt. So war auch die lange Planungsphase für den zweigleisigen Ausbau eine zweischneidige Angelegenheit: Die Anrainer am Hang fürchteten um ihren freien Ausblick auf den Inn, während die Bewohner entlang des Flussufers mehrheitlich für die Errichtung von Lärmschutzwänden votierten. Nach einem komplexen Projekt ist der zuständige Projektleiter von Seiten der ÖBB Infrastruktur AG in Linz, Dipl.-Ing. Thomas Fruhmann, höchst zufrieden mit dem Ergebnis: „Das Ausbauprojekt in Wernstein am Inn ist ein gutes Beispiel für das Gelingen einer ökologisch und ästhetisch sensiblen Herausforderung durch attraktiv gestaltete Lärmschutzbauten.”

Schonung für Augen, Ohren und Wartungsbudgets

Basis der jüngsten Erfolge im Bahnausbau ist die Tatsache, dass die Kirchdorfer Concrete Solutions als erster Anbieter in Österreich die Zulassung von Lärmschutzelementen bzw. Lärmschutzwänden

Kirchdorfer Concrete Solutions

concrete.solutions@kirchdorfer.eu l www.concrete.solutions@kirchdorfer.eu

für Zug-Geschwindigkeiten bis 250 km/h erlangt hatte. In einem umfangreichen Prüfprogramm wurden dabei die komplexen, aerodynamischen Lasten vorbeifahrender Züge mit 5 Mio. Lastwechseln simuliert. Mit einer Lebensdauer von mindestens 50 Jahren sind die Lärmschutzwände aus Betonfertigteilen ein Quantensprung im Vergleich zu vielen Holzkonstruktionen, die entlang der Bahnstrecken nun nach und nach ausgetauscht werden.

Mit den an den Landschaftsverlauf angepassten Farbabstufungen und Oberflächenstrukturen zählen die Kirchdorfer-Lärmschutzwände zu den neuen Augenweiden der Bahninfrastruktur.

Die Lärmschutzverbauung entlang des neu errichteten Bahnhofs Münchendorf im Zuge des zweigleisigen Ausbaus der Pottendorfer Linie in Niederösterreich ist eines der Vorzeigeprojekte, wie moderne Bahninfrastruktur funktional und ästhetisch umgesetzt wird. Abdruck honorarfrei bei Nennung: © Kirchdorfer

Installation der Lärmschutzwände bei laufendem Verkehr am Bahnhof Münchendorf. © Kirchdorfer

Ausbau der Bahnstrecke sowie Neubau einer Haltestelle Wernstein am Inn (Oberösterreich).© Kirchdorfer

FOTO- UND BILDNACHWEISE:
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